DER BALL

Der Chrysanthemenball ist nicht nur der älteste Wohltätigkeitsball Münchens, sondern auch Europas. Er begründete eine Tradition des gesellschaftlichen Engagements, des Hinsehens und des Einsatzes für hilfsbedürftige Kinder. Seit über 90 Jahren wird er zu Gunsten bedürftiger Kinder ausgerichtet.

Ins Leben gerufen wurde er 1925 von Prof. Paula Zell. Die Mäzenin erfuhr damals durch eine Krankenschwester der Haunerschen Kinderklinik in der Lachnerstraße von den finanziellen Problemen des Säuglingsheims und beschloss dafür Geld zu sammeln. Unter dem Protektorat der Kronprinzessin von Bayern fand zu diesem Zweck am 3. Februar 1925 der erste Chrysanthemenball statt.


Der Ball ist ein klassischer Schwarz-Weiss-Ball, auf dem Damen und Herren zwischen 16 – 30 Jahren ihr gesellschaftliches Debüt geben. Seit nunmehr 90 Jahren, werden die Debütantinnen mit einer jährlich wechselnden Choreographie, einer Polonaise und einem Wiener Walzer vorgestellt.

Um die 24 Plätze können sich Damen und Herren zwischen dem 16. und 30. Lebensjahr bewerben.

 

Der Chrysanthemenball verfolgt, neben der finanziellen Förderung zu Gunsten Münchner Kinderhilfsprojekten, das Ziel, jungen Erwachsenen die Augen für die Not zu öffnen, die auch heute noch mitten unter uns ist.  Dafür, dass nicht alle Kinder in einem Umfeld aufwachsen, das ihnen die Möglichkeit zur freien Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit bietet – aus welchem Grunde auch immer. Der Chrysanthemenball unterstützt traditionell regionale Waisenhäuser, Einrichtungen für behinderte Kinder, Kinderkliniken, Kinderheime und weitere Organisationen, die sich der Unterstützung bedürftiger Mädchen und Jungen angenommen haben. Dazu zählen u.a. das Franziskuswerk Schönbrunn, das SOS-Kinderdorf in Dießen, Projekte des deutschen Kinderschutzbundes, das Heilpädagogische Kinderheim Haus Bambi in Schliersee, die Kinderklinik an der Lachnerstraße, die Aidshilfe, die Arche sowie die Pfennigparade.