Geschichte

Der Chrysanthemenball ist der älteste Wohltätigkeitsball Kontinentaleuropas.

Ins Leben gerufen wurde er 1925 von Prof. Paula Zell. Die Mäzenin erfuhr damals durch eine Krankenschwester einer Münchner Kinderklinik von den finanziellen Problemen des Säuglingsheims und beschloss dafür Geld zu sammeln. Unter dem Protektorat der Kronprinzessin von Bayern fand zu diesem Zweck am 3. Februar 1925 der erste Chrysanthemenball in München statt.

Seit 1925 ausgerichtet, verfolgt er den Zweck, Geld zu sammeln, das der Förderung sozial, körperlich oder geistig benachteiligten Kindern in Oberbayern zu Gute kommt. Er ist somit auch eines der ältesten Kinderhilfswerke Münchens. Der Ball wird seit etlichen Jahren vom wohltätigen Verein der Freunde des Chrysanthemenballs ausgerichtet, Menschen, die ausschließlich ehrenamtlich und nebenberuflich diesem sozialen Zweck dienen. 2020 wird er dabei erstmalig unentgeltlich durch die renommierte Eventagentur benninger.eberle unterstützt. Seit 1925 konnte der Ball das Äquivalent von über drei Millionen Euro an Spendengeldern generieren.

Der Chrysanthemenball verfolgt, neben der finanziellen Förderung das Ziel, jungen Erwachsenen die Augen für die Not zu öffnen.

  • Tradition des gesellschaftlichen Engagements, des Hinsehens und des Einsatzes für hilfsbedürftige Kinder
  • Erlöse aus Eintritt, Spenden und der veranstalteten Tombola kommen gänzlich dem (jährlich wechselnden) geförderten Projekt zugute